OpenAI hat zwei strategische Änderungen angekündigt. Die erste ist eine deutliche Preissenkung für das Modell o3, die zweite ist die Einführung einer neuen Version o3-pro, die für komplexe Kontextaufgaben, anspruchsvolle Planung und robuste Unternehmensintegration konzipiert ist.
Das grundlegende o3 bewältigt die meisten gängigen Aufgaben – Kundenservice, Dokumentenzusammenfassung, Inhaltserstellung oder routinemäßige analytische Berechnungen. Das o3-pro-Modell ist jedoch für Systeme konzipiert, in denen die Ausgabe des KI-Modells als Grundlage für Entscheidungen dient oder sogar direkt in Geschäftsprozesse einfließt.
„o3-pro ist nicht nur ein größeres Modell. Es ist ein Werkzeug, das analysiert und plant. Wenn Sie ihm einen klaren Kontext geben, erstellt es eine Strategie, schlägt Metriken vor und erstellt einen Plan. Es antwortet nicht nur, es arbeitet,“ erklärt David Strejc, CTO von Apertia.ai.
Preiszugänglichkeit des o3-Modells
Das o3-Modell positioniert sich eindeutig als die effizienteste Option hinsichtlich der Kosten pro Token – der Unterschied zwischen ihm und der Konkurrenz beträgt in einigen Fällen bis zum 5-6-Fachen. Im Gegensatz dazu nimmt o3-pro die Spitzenposition bei der Leistung ein und konkurriert vor allem im Bereich der Unternehmensanwendungen, wo der Ausgabepreis nicht das Hauptkriterium ist, sondern Stabilität, Kontext und Werkzeugflexibilität entscheidend sind.




