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Anthropic zahlt 33,6 Mrd. CZK an Autoren für KI-Training
Umělá inteligenceSeptember 8, 2025|2 min

Anthropic zahlt 33,6 Mrd. CZK an Autoren für KI-Training

Anthropic, der Entwickler des KI-Chatbots Claude, hat einen Rekordvergleich über 1,5 Mrd. USD (ca. 33,6 Mrd. CZK) mit einer Gruppe von Autoren erzielt, die wegen der Verwendung ihrer Bücher für das KI-Training geklagt hatten.

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Tým Apertia
Apertia.ai
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Anthropic, der Entwickler des beliebten KI-Chatbots Claude, hat einen Rekordvergleich über 1,5 Milliarden USD (ca. 33,6 Mrd. CZK) mit einer Gruppe von Autoren erzielt, die wegen der unbefugten Verwendung ihrer Bücher für das Training künstlicher Intelligenz geklagt hatten. Dieser historische Vergleich ist der erste seiner Art in der Ära der generativen KI und setzt einen Präzedenzfall für die gesamte Branche.

Wichtige Vergleichsbedingungen

Kategorie Detail
Gesamtbetrag 1,5 Milliarden USD (~33,6 Mrd. CZK)
Auszahlung pro Buch 3.000 USD für jedes der geschätzten 500.000 Bücher
Vergleich mit üblichen Standards 4× höher als das gesetzliche Minimum, 15× höher als die Entschädigung für „innocente“ Verletzungen
Verpflichtungen von Anthropic - Löschung der raubkopierten Datensätze von Library Genesis und Pirate Library Mirror - Vier gestaffelte Zahlungen, erste 300 Mio. USD innerhalb von 5 Werktagen - Bei Überschreitung von 500.000 Werken weitere 3.000 USD pro zusätzlichem Werk

Hintergrund des Rechtsstreits

Ursprüngliche Klage

Drei Autoren — Andrea Bartz (Thriller-Autorin), Charles Graeber und Kirk Wallace Johnson (Journalisten und Sachbuchautoren) — reichten 2024 im Namen einer größeren Gruppe von Schriftstellern und Verlegern Klage ein. Sie warfen Anthropic vor:
  • Massive Urheberrechtsverletzung durch das Herunterladen von Millionen Büchern aus raubkopierten „Schattenbibliotheken“
  • Kommerzielle Nutzung ohne Genehmigung zum Training des Claude-Modells
  • Systematische Piraterie über Library Genesis und Pirate Library Mirror

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Warum hat sich Anthropic verglichen?

Existenzielles finanzielles Risiko: Das US-Urheberrecht erlaubt gesetzliche Schäden von bis zu 150.000 USD pro vorsätzlicher Verletzung. Bei mehr als 7 Millionen raubkopierten Büchern drohten Anthropic potenzielle Schäden in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar. Druck durch Sammelklage: Anthropic warnte die Gerichte, dass die Zertifizierung einer Sammelklage „unangemessenen Druck“ zur Einigung und eine „Todesglocken“-Situation schaffe, die zu einem unfairen Vergleich unabhängig vom rechtlichen Wert des Falls zwingen könnte. Strategische Neubewertung: Der Fall war für Dezember 2025 zur Verhandlung angesetzt, mit potenziellen Schäden in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar.

Auswirkungen auf die KI-Branche

Lizenzpräzedenzfall: „Dieser Vergleich markiert den Beginn einer notwendigen Evolution hin zu einem legitimen, marktbasierten Lizenzsystem für Trainingsdaten“, sagte Anwältin Cecilia Ziniti. Signal an die Konkurrenz: „Dieser Vergleich sendet ein starkes Signal an KI-Unternehmen und Kreative gleichermaßen, dass der Diebstahl urheberrechtlich geschützter Werke von Piratenseiten falsch ist“, sagte Klägeranwalt Justin Nelson. Finanzkraft der KI-Unternehmen: Anthropic ist in einer starken Position, um erhebliche Entschädigungen zu verkraften. Am Dienstag kündigte das Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde über 13 Mrd. USD an, womit die Bewertung auf 183 Mrd. USD stieg.
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