Der Technologieriese Meta Platforms hat massive Investitionen in die Entwicklung einer eigenen Infrastruktur für künstliche Intelligenz angekündigt. Unter der Leitung von CEO Mark Zuckerberg plant das Unternehmen, über mehrere Jahre hinweg Hunderte Milliarden Dollar in den Aufbau umfangreicher Rechenzentren zu investieren, die als Grundlage für den Betrieb großer Sprachmodelle (LLMs) und multimodaler Systeme dienen sollen, die Text, Bilder, Audio und Video verarbeiten können.
Diese Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem globale Technologieunternehmen um die Vorherrschaft im Bereich der rechenintensiven künstlichen Intelligenz wetteifern. Die Frage bleibt, welche tatsächlichen Auswirkungen diese Investitionen auf die reale KI-Nutzung haben werden – und was das für kleine und mittlere Unternehmen, Entwickler und öffentliche Institutionen bedeutet.
Hunderte Milliarden Dollar: Meta strebt absolute Kontrolle über die KI-Plattform an
Laut dem amerikanischen Forbes investiert Meta zwischen 300 und 400 Milliarden Dollar in eine eigene KI-Infrastruktur. Grundlage dieser Investitionen sind Zehntausende Nvidia-H100-Grafikkarten, proprietäre Netzwerkinfrastruktur und optimierte Software für den Betrieb von Modellen wie LLaMA (Large Language Model Meta AI). Das Ergebnis soll ein komplettes Ökosystem sein, das innerhalb der Anwendungen WhatsApp, Messenger und Instagram läuft und neue Generationen von Meta-KI-Assistenten antreibt.
„Investitionen in KI-Dateninfrastruktur sind kein Luxus, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wenn Sie Modelle mit Hunderten Milliarden Parametern betreiben wollen, brauchen Sie eine entsprechende Recheninfrastruktur – andernfalls werden Sie von der Konkurrenz abhängig“, erklärt David Strejc, CTO von Apertia Tech.




